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Name
Kim Taemin
Alter
27 Jahre
Geburtstag
07.03.1926
Größe und Gewicht
182 cm & 76 kg
Haarfarbe und Augenfarbe
Braun & Schwarzbraun
Herkunft
Gyeongseong, Korea
Beruf
Bibliotheksassistent
Beziehungsstatus
Single
Zugehörigkeit
Katori
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„Es wäre besser, du würdest einfach mal deine kleine Klappe halten, als mich mit diesem Unsinn zu nerven. Niemand interessiert sich für diesen Schwachsinn!“
Taemin macht eines gerne: Er redet. Er redet über Geschichte, Geografie, die Bewegung der Planeten und vieles mehr. Und wenn er nervös ist, was manchmal passiert, wenn Fremde allgemeine oder gar persönliche Fragen stellen, dann redet er noch mehr. Es ist nicht so, dass er nicht gerne in Gesellschaft von anderen Menschen ist – eigentlich mag er diese sogar sehr gern – aber es verunsichert ihn und macht ihn nervös, wenn man sich mit seiner Person beschäftigt. Am liebsten, auch wenn es auf den ersten Blick widersprüchlich zu sein scheint, hört er anderen zu und lässt sich ihre Lebensgeschichte erzählen. Vielen älteren Leuten gefällt es, mit ihm zu reden, wenn sie einmal über ihre Vorurteile ihm gegenüber hinwegsehen.
„Du. Sollst. Dich. Konzentrieren! Ist das denn so schwer für dich? Du sollst diese Aufgaben lösen und nicht anfangen, vor dich hinzustarren oder diese merkwürdigen Zeichen dort zu malen.“
So sehr er sich auch für alles begeistern kann, desto schwerer fällt es ihm, konzentriert bei etwas zu bleiben. Das ist ein großes Problem, denn seine Gedanken springen oft mitten in einer Tätigkeit zu einem anderen Punkt auf seiner Liste und erst nach einigen anderen Sachen wieder zurück. Da brennt dann auch gerne mal das Essen auf dem Herd an, kocht das Wasser viel zu lange oder bleiben Aufgaben der Bibliothek für ein paar Stunden länger liegen, als sie eigentlich sollten.
„Eines muss dir klar sein, wenn du wirklich mit mir mitkommen willst: Du bist anders, Taemin. Ich kann dir meinen Namen geben, ich kann dich meine Sprache lehren, mein Verhalten, die Gesellschaft. Aber allein dein Aussehen sorgt dafür, dass die Leute dich immer anders wahrnehmen werden. Die Menschen haben Angst vor allem Unbekannten. Und du bist es sogar in zweifacher Hinsicht.“
Obwohl Taemin seit seiner Ankunft in Kanada mit Ablehnungen, Beleidigungen und Ausgrenzung zu kämpfen hat, ist es ihm wichtig genau dort zu bleiben, zu leben und seiner Liebe zu Büchern nachzugehen. Einige aus dem Kreis seines Vaters nennen ihn dumm oder einen Esel, auch weil er lieber den Namen behalten wollte, den seine Mutter ihm gegeben hat. Andere wiederum nennen ihn stur und stolz, weil er nicht klein beigibt. Sein Vater nennt ihn immer stark, weil er trotz aller Widrigkeiten versucht das beste aus einer Situation zu machen und das ohne jegliche Hilfe. Taemin selbst nennst sich ganz objektiv betrachtet optimistisch. Egal wie eine Situation auch aussieht, er versucht, den Silberstreif am Horizont zu sehen. Außerdem ist ihm bewusst, dass er intelligenter ist als ein Großteil der kanadischen Bevölkerung. Also vielleicht ist er auch ein klein wenig stolz und eingebildet.
„Es ist ein Tannenzapfen, Taemin. Ein gottverdammter Tannenzapfen. Du hast doch schon dein merkwürdiges Hörnchen und diesen Stein, warum bitte musst du jetzt auch noch einen Tannenzapfen mit dir herumtragen?“
Taemin ist ziemlich offen allem und jedem gegenüber, egal, wie andere ihn behandeln mögen. Zum Teil mag, dass ignorant erscheinen oder auch dumm – was überraschend oft in seinem Zusammenhang von anderen gedacht wird – aber vor allem lässt es ihm die Möglichkeit, Menschen, Tiere oder auch Gegenstände zu finden, die er wirklich ins Herz schließen kann. Und wenn das passiert, dann ist er selbst die treuste Seele, die man sich nur wünschen kann. Doch gerade dann, wenn er jemanden in sein Herz gelassen hat, tut es um zu mehr weh, wenn er verletzt wird. Das weiß er mit dem Kopf (denn er ist nicht dumm), doch eben das schlagende Organ in seiner Brust, lässt trotzdem immer mal wieder jemanden durch seine plappernde Abwehr (nun, vielleicht ist er es doch. Ein bisschen zumindest). |