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		<title><![CDATA[Revolution - Plotbereich]]></title>
		<link>https://revolution.crux-mundi.de/</link>
		<description><![CDATA[Revolution - https://revolution.crux-mundi.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:14:26 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[[Prolog] Flucht ins Ungewisse]]></title>
			<link>https://revolution.crux-mundi.de/showthread.php?tid=92</link>
			<pubDate>Sun, 17 Mar 2024 00:27:36 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://revolution.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=1">Spielleitung</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://revolution.crux-mundi.de/showthread.php?tid=92</guid>
			<description><![CDATA[<div style="background-color:#cdcdcd; font-family: Cinzel; font-size: 25px;  text-transform: uppercase; text-align:center;">Prolog</div>
<div style="background-color:#cdcdcd; text-transform: uppercase; text-align: center; font-size: 12px; font-weight: 600;">Flucht ins Ungewisse</div>
<br />
<font style="color:#A9A9A9; font-family: Dancing Script; font-size:22px;">Hanyas Tragödie...</font><br />
Zwei Wochen waren es gewesen, die sie alle für sich gebraucht hatten. Zwei Wochen, in denen zumindest äußerliche Wunden langsam hatten heilen können. Doch es war absehbar gewesen, dass die Ruhe und der seltsame Alltag in Magdalenas Haus früher oder später ein Ende haben musste. Dank der Hilfe der fremden Katori war zumindest die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten etwas verbessert geworden, doch die Lethargie war allmählich immer mehr einer unangenehmen inneren Unruhe gewichen, die jedem einzelnen von ihnen klar und deutlich sagte, dass sie hier nicht langfristig bleiben konnten. Am 01.04.1953 wurden die ersten Fluchtpläne laut. Sie mussten raus aus Hanya, raus aus Angen. Doch neben zu vielen Dingen, die sie zu beachten und zu berücksichtigen hatten, war auch unklar, wie es danach weitergehen sollte. Was, wenn sie es wirklich in die United States schaffen würden? Konnten sie sicher sein, dass man dort nicht auch schon längst nach ihnen suchte?<br />
<br />
Der erste Tag des Planens hatte in Unzufriedenheit geendet. Ihr Vorhaben war gewaltig und nachdem, was hinter ihnen lag, fühlten sich die Katori mit einem unüberwindbaren Hindernis konfrontiert. Die Hoffnung, ungesehen über die Grenze zu kommen, fühlte sich trügerisch und falsch an, doch sie wussten alle, dass sie keine andere Wahl hatten, als es irgendwie zu versuchen. <br />
Einen Tag später allerdings, am 02.04.1953, änderte sich etwas, was ihre Chancen möglicherweise erhöhte. Heidi, die Dohle, die ihnen an der Seite des Soldaten und Katori Jonathan Parker zur Flucht verholfen hatte, tauchte unverhofft an ihrem Unterschlupf auf und bestätigte somit auch, dass ihr Partner und sie in jener Nacht vor rund 11 Tagen ebenfalls hatten entkommen können. Sie berichtete, dass Jon und sie Angen mittlerweile verlassen hätten und dank der Hilfe eines <i>Freundes</I> untergetaucht waren. In Angen war es noch immer höchste Priorität, die Geflohenen aufzugreifen – es war also keine Option, zu bleiben. Bislang hatte man die Fahndung zudem noch nicht auf das Nachbarland ausgeweitet, doch es war vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Wenn sie das Land also verlassen wollten, sollten sie sich beeilen. Jon und sie würden ihnen helfen und alles vorbereiten, damit auch sie in den USA untertauchen konnten. Die Dohle kündigte ihre Rückkehr für den Nachmittag des nächsten Tages an. Bis dahin sollten sie ihre Sachen gepackt und bereit für den Aufbruch sein, sollten sie ihre Hilfe annehmen wollen.<br />
So schwer es der Gruppe auch fiel, Vertrauen zu haben – sie hatten keine Wahl und Jon – so fair mussten sie sein – war in einer ähnlich auswegslosen Situation wie sie selbst. Als ehemaliger Soldat Hanyas kannte er die Abläufe und Grenzposten. Er und seine Partnerin waren wertvolle Verbündete, deren Hilfe sie unmöglich ausschlagen sollten. Somit packten sie abermals das Wichtigste zusammen und warteten auf die Rückkehr der Dohle. An diesem Abend würde es um alles oder nichts gehen. Sie wussten alle, was sie erwartete, wenn sie aufgegriffen wurden, doch keiner wagte es, darüber zu reden. Als Heidi in den frühen Mittagsstunden zurückkam, wusste keiner der Katori, dass sie nicht alleine war, doch ihre Begleitung hielt sich dematerialisiert im Hintergrund, während sie den Plan durchgingen und Heidi der Gruppe auf einer Karte die wichtigen Punkte zeigte, die die Tiere im Blick behalten mussten, wenn sie erfolgreich sein wollten. An einem Punkt hatte wohl ein Tier einen Tunnel unter dem Zaun hindurchgegraben, der ihnen als Fluchtweg dienen sollte. Er war, wenn alles nach Plan lief, weit genug von an angrenzenden Wachposten entfernt.<br />
Zur Sicherheit hatten sich die, die das Land ohne Probleme verlassen konnten, eine Ablenkung überlegt, die das Militär hoffentlich zusätzlich beschäftigen würde, während Aaren Jane, Anahiel, Keylam, Dalvin und Anthony in Begleitung ihrer Seelentiere und Heidi an einen Punkt in den Wäldern Hanyas brachte, von dem aus sie zu Fuß weitermussten. In der Dämmerung erreichten sie schließlich die Stelle, die Heidi angesprochen hatte und schafften es dank der wachsamen Augen ihrer Partner, unbeobachtet gemeinsam unter dem Zaun hindurch. Mit der Angst im Rücken, dass sie unmöglich so viel Glück haben konnten, liefen sie bis in die Morgenstunden des 04.04.1953 durch, ohne sich eine Pause zu gönnen. Besonders Jane, die noch immer mit allem zu kämpfen hatte, und Dalvin, dessen Schussverletzung längst nicht auf einen Halbtagesmarsch vorbereitet gewesen war, kämpften mit den Bedingungen, doch die Aussicht auf Erfolg trieb sie weiter, bis sie schließlich ganz in der Nähe des der kleinen Stadt herauskamen, von der aus auch der Zug nach Hanya abfuhr. Als sich die ersten Sonnenstrahlen am Horizont abzeichneten, entschieden sie sich schließlich doch für eine Pause und Heidi nutzte den Moment, um sie darüber in Kenntnis zu setzen, dass sie seit ihrem Aufbruch von einem weiteren Seelentier begleitet worden waren, in dessen Obhut sie sie nun übergeben würde. Miali, eine Rotfüchsin, sei die Partnerin des Freundes, dessen Hilfe sie in Anspruch nahmen. Sie würde sie auf ihrer weiteren Reise in Sicherheit begleiten. <br />
<br />
Miali stellte sich als recht zurückhaltende aber durchdachte Füchsin heraus, die sich bemühte, die Fragen der kleinen Gruppe oberflächlich zu beantworten, während sie sie für alles weitere auf den Moment vertrösten musste, an dem ihr Partner sie in Empfang nehmen würde. Nach der kurzen Rast führte sie die Füchsin zu einem verscharrten Koffer, den ihr Partner für sie vorbereitet hatte. Überrascht hielt schließlich jeder von ihnen neue Ausweisdokumente in den Händen, die ihnen einen Neuanfang versprachen. Passend dazu waren fünf Tickets für eine Zugreise nach <i>Inebury</i> beigelegt sowie eine passende Land- und Stadtkarte. Der erste Zug würde sie am frühen Vormittag direkt vom Bahnhof der hiesigen Stadt aus nach New York bringen. Dank der Seelentiere hatten sie Kontakt zu den übrigen ihrer Gruppe, die ebenfalls die Reise hinaus aus Hanya angetreten waren, um mit frischer Kleidung und Nahrungsmitteln im Gebäck zu den anderen aufzuschließen. Nach einer recht schweigsamen Frühstückspause offenbaren schließlich Aaren und Keylam, dass sie es vorziehen würden, zuerst Hilfe für Jane zu suchen, ehe sie aufschließen würden. Auch Effy schloss sich ihnen an, während Reylan entschlossen war, ihrem Bruder Dalvin nicht von der Seite zu weichen. Mit einem flauen Gefühl im Magen, aber neuer Hoffnung im Gepäck trennt sich die Gruppe schließlich für den Moment und nur wenige Stunden später sitzen Anahiel, Anthony, Dalvin und Reylan tatsächlich im Zug gen Norden, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen. Ohne Zwischenfälle kommen sie in den vorangeschrittenen Abendstunden des 04.04.1953 in New York an, von wo aus sie der Nachtzug gegen 23 Uhr über die Grenze nach Kanada bringen sollte. Eine weitere Grenze, die sie überwinden mussten, ohne aufzufallen, bis sie hoffentlich endlich etwas zur Ruhe kommen konnten. Sie waren mittlerweile seit gut 36h auf den Beinen.<br />
<br />
<font style="color:#A9A9A9; font-family: Dancing Script; font-size:22px;">Währenddessen...</font><br />
Die meisten anderen wohl, die an diesem Abend auf den Nachtzug nach Montreal warteten, hatten weitaus weniger aufreibende Gründe. Für die einen ging es zurück nach einer Geschäftsreise zurück in die Heimat. Andere brachen vielleicht gerade erst dazu auf oder kehrten von einem Familienbesuch zurück nach Kanada. Fakt war jedenfalls, dass die nächtliche Reise angenehmer war, als tagsüber so viele Stunden im Zug zu verbringen. Meistens war es still, die Sitze bequem genug, um zu schlafen und am nächsten Morgen schließlich ausgeschlafen an seinem Ziel anzukommen. <br />
Inzwischen prasselte der Regen monoton auf das Dach des großen, weitläufigen Bahnhofs, der in Anbetracht der Uhrzeit eigenartig leer wirkte. Der Wind zog ein wenig an den Fenstern des Gebäudes, doch das fiel den wenigsten Reisenden auf. In der Vorhalle hatten noch ein paar der Läden geöffnet. Ein kleiner Kiosk lud dazu ein, sich noch eine neue Lektüre zu beschaffen, während man daneben Getränke und Essen erstehen konnte. In der Haupthalle warteten Menschen an den verschiedenen Gleisen und Personenzüge stießen Dampf aus, ehe sie ratternd hinaus in die Nacht fuhren. Rund eine Stunde noch dauerte es, bis der Zug nach Montreal abfahren würde, doch er wartete bereits in der Halle und bot die Möglichkeit, es sich auf seinen Plätzen bequem zu machen und dem Bordbistro einen Besuch abzustatten.<br />
<br />
<dir><b>Ort:</b> Bahnhof in New York – Nachtzug von New York nach Montreal<br />
<b>Datum:</b> 04.04.1953, seit der Flucht sind 13 Tage vergangen<br />
<b>Zeit:</b> Späte Abendstunden<br />
<b>Wetter:</b> Gegen Abend setzten nach einem halbwegs sonnigen Tag immer häufiger Regenschauer ein, mäßiger Wind</dir><br />
<br />
<font style="color:#A9A9A9; font-family: Dancing Script; font-size:22px;">Shortfacts</font><br />
<dir><b>x</b> am 02.04.1953 taucht Heidi erstmals auf und bietet Jons und ihre Hilfe an<br />
<b>x</b> am 03.04.1953 bricht die Gruppe um Jane, Anahiel, Keylam, Dalvin und Anthony gemeinsam mit Aaren am Nachmittag Richtung Grenze auf<br />
<b>x</b> ab einem gewissen Punkt müssen sie zu Fuß weiter, Aaren kehrt nach Hanya zurück<br />
<b>x</b> innerhalb Hanyas sorgen die übrigen Katori für Ablenkung<br />
<b>x</b> in der Dämmerung erreichen sie einen von einem Tier gegrabenen Tunnel, der unter dem Zaun durchführt<br />
<b>x</b> in den frühen Morgenstunden erreichen sie ungesehen die nächste Stadt auf Seiten der USA<br />
<b>x</b> Heidi verabschiedet sich und gibt die Gruppe in die Obhut von Miali, einer Rotfüchsin<br />
<b>x</b> Miali führt sie zu einem verscharrten Koffer, in dem sie Zugtickets, neue Ausweise und Karten finden<br />
<b>x</b> Reylan, Aaren und Effi können dank der Seelentiere zu ihnen aufschließen<br />
<b>x</b> Keylam und Aaren entscheiden, zuerst Hilfe für Jane zu suchen und trennen sich mit Effy von der restlichen Gruppe<br />
<b>x</b> am Vormittag des 04.04.1953 brechen Anahiel, Reylan, Dalvin und Anthony mit dem Zug auf Richtung New York und kommen dort in den Abendstunden an<br />
<b>x</b> der Nachtzug fährt gegen 23 Uhr von New York aus Richtung Montreal, Kanada</dir>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-color:#cdcdcd; font-family: Cinzel; font-size: 25px;  text-transform: uppercase; text-align:center;">Prolog</div>
<div style="background-color:#cdcdcd; text-transform: uppercase; text-align: center; font-size: 12px; font-weight: 600;">Flucht ins Ungewisse</div>
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<font style="color:#A9A9A9; font-family: Dancing Script; font-size:22px;">Hanyas Tragödie...</font><br />
Zwei Wochen waren es gewesen, die sie alle für sich gebraucht hatten. Zwei Wochen, in denen zumindest äußerliche Wunden langsam hatten heilen können. Doch es war absehbar gewesen, dass die Ruhe und der seltsame Alltag in Magdalenas Haus früher oder später ein Ende haben musste. Dank der Hilfe der fremden Katori war zumindest die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten etwas verbessert geworden, doch die Lethargie war allmählich immer mehr einer unangenehmen inneren Unruhe gewichen, die jedem einzelnen von ihnen klar und deutlich sagte, dass sie hier nicht langfristig bleiben konnten. Am 01.04.1953 wurden die ersten Fluchtpläne laut. Sie mussten raus aus Hanya, raus aus Angen. Doch neben zu vielen Dingen, die sie zu beachten und zu berücksichtigen hatten, war auch unklar, wie es danach weitergehen sollte. Was, wenn sie es wirklich in die United States schaffen würden? Konnten sie sicher sein, dass man dort nicht auch schon längst nach ihnen suchte?<br />
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Der erste Tag des Planens hatte in Unzufriedenheit geendet. Ihr Vorhaben war gewaltig und nachdem, was hinter ihnen lag, fühlten sich die Katori mit einem unüberwindbaren Hindernis konfrontiert. Die Hoffnung, ungesehen über die Grenze zu kommen, fühlte sich trügerisch und falsch an, doch sie wussten alle, dass sie keine andere Wahl hatten, als es irgendwie zu versuchen. <br />
Einen Tag später allerdings, am 02.04.1953, änderte sich etwas, was ihre Chancen möglicherweise erhöhte. Heidi, die Dohle, die ihnen an der Seite des Soldaten und Katori Jonathan Parker zur Flucht verholfen hatte, tauchte unverhofft an ihrem Unterschlupf auf und bestätigte somit auch, dass ihr Partner und sie in jener Nacht vor rund 11 Tagen ebenfalls hatten entkommen können. Sie berichtete, dass Jon und sie Angen mittlerweile verlassen hätten und dank der Hilfe eines <i>Freundes</I> untergetaucht waren. In Angen war es noch immer höchste Priorität, die Geflohenen aufzugreifen – es war also keine Option, zu bleiben. Bislang hatte man die Fahndung zudem noch nicht auf das Nachbarland ausgeweitet, doch es war vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Wenn sie das Land also verlassen wollten, sollten sie sich beeilen. Jon und sie würden ihnen helfen und alles vorbereiten, damit auch sie in den USA untertauchen konnten. Die Dohle kündigte ihre Rückkehr für den Nachmittag des nächsten Tages an. Bis dahin sollten sie ihre Sachen gepackt und bereit für den Aufbruch sein, sollten sie ihre Hilfe annehmen wollen.<br />
So schwer es der Gruppe auch fiel, Vertrauen zu haben – sie hatten keine Wahl und Jon – so fair mussten sie sein – war in einer ähnlich auswegslosen Situation wie sie selbst. Als ehemaliger Soldat Hanyas kannte er die Abläufe und Grenzposten. Er und seine Partnerin waren wertvolle Verbündete, deren Hilfe sie unmöglich ausschlagen sollten. Somit packten sie abermals das Wichtigste zusammen und warteten auf die Rückkehr der Dohle. An diesem Abend würde es um alles oder nichts gehen. Sie wussten alle, was sie erwartete, wenn sie aufgegriffen wurden, doch keiner wagte es, darüber zu reden. Als Heidi in den frühen Mittagsstunden zurückkam, wusste keiner der Katori, dass sie nicht alleine war, doch ihre Begleitung hielt sich dematerialisiert im Hintergrund, während sie den Plan durchgingen und Heidi der Gruppe auf einer Karte die wichtigen Punkte zeigte, die die Tiere im Blick behalten mussten, wenn sie erfolgreich sein wollten. An einem Punkt hatte wohl ein Tier einen Tunnel unter dem Zaun hindurchgegraben, der ihnen als Fluchtweg dienen sollte. Er war, wenn alles nach Plan lief, weit genug von an angrenzenden Wachposten entfernt.<br />
Zur Sicherheit hatten sich die, die das Land ohne Probleme verlassen konnten, eine Ablenkung überlegt, die das Militär hoffentlich zusätzlich beschäftigen würde, während Aaren Jane, Anahiel, Keylam, Dalvin und Anthony in Begleitung ihrer Seelentiere und Heidi an einen Punkt in den Wäldern Hanyas brachte, von dem aus sie zu Fuß weitermussten. In der Dämmerung erreichten sie schließlich die Stelle, die Heidi angesprochen hatte und schafften es dank der wachsamen Augen ihrer Partner, unbeobachtet gemeinsam unter dem Zaun hindurch. Mit der Angst im Rücken, dass sie unmöglich so viel Glück haben konnten, liefen sie bis in die Morgenstunden des 04.04.1953 durch, ohne sich eine Pause zu gönnen. Besonders Jane, die noch immer mit allem zu kämpfen hatte, und Dalvin, dessen Schussverletzung längst nicht auf einen Halbtagesmarsch vorbereitet gewesen war, kämpften mit den Bedingungen, doch die Aussicht auf Erfolg trieb sie weiter, bis sie schließlich ganz in der Nähe des der kleinen Stadt herauskamen, von der aus auch der Zug nach Hanya abfuhr. Als sich die ersten Sonnenstrahlen am Horizont abzeichneten, entschieden sie sich schließlich doch für eine Pause und Heidi nutzte den Moment, um sie darüber in Kenntnis zu setzen, dass sie seit ihrem Aufbruch von einem weiteren Seelentier begleitet worden waren, in dessen Obhut sie sie nun übergeben würde. Miali, eine Rotfüchsin, sei die Partnerin des Freundes, dessen Hilfe sie in Anspruch nahmen. Sie würde sie auf ihrer weiteren Reise in Sicherheit begleiten. <br />
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Miali stellte sich als recht zurückhaltende aber durchdachte Füchsin heraus, die sich bemühte, die Fragen der kleinen Gruppe oberflächlich zu beantworten, während sie sie für alles weitere auf den Moment vertrösten musste, an dem ihr Partner sie in Empfang nehmen würde. Nach der kurzen Rast führte sie die Füchsin zu einem verscharrten Koffer, den ihr Partner für sie vorbereitet hatte. Überrascht hielt schließlich jeder von ihnen neue Ausweisdokumente in den Händen, die ihnen einen Neuanfang versprachen. Passend dazu waren fünf Tickets für eine Zugreise nach <i>Inebury</i> beigelegt sowie eine passende Land- und Stadtkarte. Der erste Zug würde sie am frühen Vormittag direkt vom Bahnhof der hiesigen Stadt aus nach New York bringen. Dank der Seelentiere hatten sie Kontakt zu den übrigen ihrer Gruppe, die ebenfalls die Reise hinaus aus Hanya angetreten waren, um mit frischer Kleidung und Nahrungsmitteln im Gebäck zu den anderen aufzuschließen. Nach einer recht schweigsamen Frühstückspause offenbaren schließlich Aaren und Keylam, dass sie es vorziehen würden, zuerst Hilfe für Jane zu suchen, ehe sie aufschließen würden. Auch Effy schloss sich ihnen an, während Reylan entschlossen war, ihrem Bruder Dalvin nicht von der Seite zu weichen. Mit einem flauen Gefühl im Magen, aber neuer Hoffnung im Gepäck trennt sich die Gruppe schließlich für den Moment und nur wenige Stunden später sitzen Anahiel, Anthony, Dalvin und Reylan tatsächlich im Zug gen Norden, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen. Ohne Zwischenfälle kommen sie in den vorangeschrittenen Abendstunden des 04.04.1953 in New York an, von wo aus sie der Nachtzug gegen 23 Uhr über die Grenze nach Kanada bringen sollte. Eine weitere Grenze, die sie überwinden mussten, ohne aufzufallen, bis sie hoffentlich endlich etwas zur Ruhe kommen konnten. Sie waren mittlerweile seit gut 36h auf den Beinen.<br />
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<font style="color:#A9A9A9; font-family: Dancing Script; font-size:22px;">Währenddessen...</font><br />
Die meisten anderen wohl, die an diesem Abend auf den Nachtzug nach Montreal warteten, hatten weitaus weniger aufreibende Gründe. Für die einen ging es zurück nach einer Geschäftsreise zurück in die Heimat. Andere brachen vielleicht gerade erst dazu auf oder kehrten von einem Familienbesuch zurück nach Kanada. Fakt war jedenfalls, dass die nächtliche Reise angenehmer war, als tagsüber so viele Stunden im Zug zu verbringen. Meistens war es still, die Sitze bequem genug, um zu schlafen und am nächsten Morgen schließlich ausgeschlafen an seinem Ziel anzukommen. <br />
Inzwischen prasselte der Regen monoton auf das Dach des großen, weitläufigen Bahnhofs, der in Anbetracht der Uhrzeit eigenartig leer wirkte. Der Wind zog ein wenig an den Fenstern des Gebäudes, doch das fiel den wenigsten Reisenden auf. In der Vorhalle hatten noch ein paar der Läden geöffnet. Ein kleiner Kiosk lud dazu ein, sich noch eine neue Lektüre zu beschaffen, während man daneben Getränke und Essen erstehen konnte. In der Haupthalle warteten Menschen an den verschiedenen Gleisen und Personenzüge stießen Dampf aus, ehe sie ratternd hinaus in die Nacht fuhren. Rund eine Stunde noch dauerte es, bis der Zug nach Montreal abfahren würde, doch er wartete bereits in der Halle und bot die Möglichkeit, es sich auf seinen Plätzen bequem zu machen und dem Bordbistro einen Besuch abzustatten.<br />
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<dir><b>Ort:</b> Bahnhof in New York – Nachtzug von New York nach Montreal<br />
<b>Datum:</b> 04.04.1953, seit der Flucht sind 13 Tage vergangen<br />
<b>Zeit:</b> Späte Abendstunden<br />
<b>Wetter:</b> Gegen Abend setzten nach einem halbwegs sonnigen Tag immer häufiger Regenschauer ein, mäßiger Wind</dir><br />
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<font style="color:#A9A9A9; font-family: Dancing Script; font-size:22px;">Shortfacts</font><br />
<dir><b>x</b> am 02.04.1953 taucht Heidi erstmals auf und bietet Jons und ihre Hilfe an<br />
<b>x</b> am 03.04.1953 bricht die Gruppe um Jane, Anahiel, Keylam, Dalvin und Anthony gemeinsam mit Aaren am Nachmittag Richtung Grenze auf<br />
<b>x</b> ab einem gewissen Punkt müssen sie zu Fuß weiter, Aaren kehrt nach Hanya zurück<br />
<b>x</b> innerhalb Hanyas sorgen die übrigen Katori für Ablenkung<br />
<b>x</b> in der Dämmerung erreichen sie einen von einem Tier gegrabenen Tunnel, der unter dem Zaun durchführt<br />
<b>x</b> in den frühen Morgenstunden erreichen sie ungesehen die nächste Stadt auf Seiten der USA<br />
<b>x</b> Heidi verabschiedet sich und gibt die Gruppe in die Obhut von Miali, einer Rotfüchsin<br />
<b>x</b> Miali führt sie zu einem verscharrten Koffer, in dem sie Zugtickets, neue Ausweise und Karten finden<br />
<b>x</b> Reylan, Aaren und Effi können dank der Seelentiere zu ihnen aufschließen<br />
<b>x</b> Keylam und Aaren entscheiden, zuerst Hilfe für Jane zu suchen und trennen sich mit Effy von der restlichen Gruppe<br />
<b>x</b> am Vormittag des 04.04.1953 brechen Anahiel, Reylan, Dalvin und Anthony mit dem Zug auf Richtung New York und kommen dort in den Abendstunden an<br />
<b>x</b> der Nachtzug fährt gegen 23 Uhr von New York aus Richtung Montreal, Kanada</dir>]]></content:encoded>
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